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Zukunft des Staatstheaters für SPD und CDU nicht dringlich genug

Zur heute im Landtag abgelehnten Dringlichkeit des Antrags „Verantwortung für das Mecklenburgische Staatstheater konsequent wahrnehmen“ erklärt die kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Eva-Maria Kröger:

„Es knirscht im Gebälk des Mecklenburgischen Staatstheaters. Die Belegschaft ist mehrheitlich mit der Arbeit des Intendanten unzufrieden, beklagt ein schlechtes Betriebsklima, zurückgehende Eigenproduktionen und mangelnde Kommunikationsbereitschaft von Seiten der Leitung. Auf Ebene des kleineren Gesellschafters, in der Schweriner Stadtvertretung, haben SPD und CDU einer dringlichen Behandlung der Probleme zugestimmt. Auf Landesebene sieht es leider anders aus. Hier versucht vor allem die SPD, das Thema mit dem Dauerargument ‚Machen wir schon‘ kleinzuhalten.

Die dringliche Behandlung im Landtag abzulehnen wird der Verantwortung des Landes als Hauptgesellschafter nicht gerecht. Demnächst steht eine bis 2022 dauernde Vertragsverlängerung des Intendanten ins Haus. Eine Deckelung der Probleme wäre fatal, da mit dieser Personalie auch die Zukunft des Staatstheaters steht oder fällt.

Da unsere Dringlichkeit von SPD und CDU abgelehnt wurde, werden wir das Thema in der Dezembersitzung des Landtages erneut aufrufen. Mit einem ‚Wir sind schon dabei‘ wird sich meine Fraktion nicht zufriedengeben. Dazu ist der Ruf des Theaters, seine Bedeutung für die Schweriner Stadtgesellschaft, fürs Land und über seine Grenzen hinaus sowie die Zukunft der Belegschaft viel zu wichtig.“