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Verantwortung für das Mecklenburgische Staatstheater übernehmen

Zum Offenen Brief des Schauspielensembles am Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin erklärt die kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Eva-Maria Kröger:

„Die Tinte unter dem Theaterpakt, der die Angst an den Häusern vor Kürzungen und weiteren Substanzverlusten beenden sollte, ist kaum trocken, da geht die Auseinandersetzung um die Kultur in M-V in eine neue Runde.

In den vergangenen Monaten hat sich nach Aussagen der Arbeitnehmervertretung das Betriebsklima am Theater stark verschlechtert. Ensembleübergreifend wird dabei das Hauptproblem in der Art und Weise gesehen, wie das Haus geführt wird. Die Beschäftigten kritisieren den Abbau des Repertoirebetriebes, besonders im Bereich des Musiktheaters und des Schauspiels, die fehlende bzw. unverbindliche Kommunikation.

Weiterhin werden die künstlerisch und betriebswirtschaftlich unverständliche Politik der Rollenbesetzungen sowie die stellenweise Negierung des Tarifrechtes kritisiert, die auf Kosten der Arbeitsmoral und letzten Endes auch der wirtschaftlichen Interessen des Landes gehen.

Meine Fraktion wird für die Sitzung des Landtages im November einen Dringlichkeitsantrag stellen. Um das Thema im Landtag auf eine möglichst breite Basis zu stellen und genug Zeit zur internen Beratung zu lassen, wird meine Fraktion daher im Laufe des heutigen Tages auf die SPD- und CDU-Fraktion zugehen und einen interfraktionellen Antrag vorschlagen.“