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Stiefmütterlicher Umgang mit Kultur muss ein Ende haben

Zu den bisherigen Ergebnissen der Tagungen des M-V-Gipfels erklärt die kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Eva-Maria Kröger: 

„Es ist wichtig und richtig, dass Öffnungen und Lockerungen lediglich schrittweise erfolgen können und Schulen und Kitas dabei ganz oben auf der Liste stehen.

Allerdings muss jetzt der stiefmütterliche Umgang mit Kultur ein Ende haben. Die Kulturschaffenden fühlen sich außen vor und im Stich gelassen, weil der jetzige Perspektivplan sie ohne Perspektive zurücklasst. Alle Kultureinrichtungen haben ausgearbeitete Pläne für Öffnungen, inklusive notwendiger Schutz- und Hygienemaßnahmen. Viele Künstlerinnen und Künstler haben kein Einkommen und stecken seit Monaten im Lockdown. Es wäre ein richtiger Schritt und ein wichtiges Signal gewesen, zur Öffnung der Gastronomie mindestens Kulturveranstaltungen an der frischen Luft zu ermöglichen.

Während sich die Fußballstadien füllen, muss die Kultur weiter warten und fühlt sich verständlicherweise benachteiligt. Insbesondere freischaffende Künstlerinnen und Künstler sind im wahrsten Sinne des Wortes arm dran. Wir fordern die Landesregierung aus SPD und CDU auf, sich schneller als gegenwärtig geplant mit den Öffnungskonzepten der Kulturschaffenden zu befassen.“