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Schluss mit dem Papierkram, her mit dem digitalen Behördengang!

Zur heutigen Anhörung zur Änderung des E-Government-Gesetzes im zuständigen Ausschuss erklärt die Sprecherin für Digitalisierung der Linksfraktion, Eva- Maria Kröger:

„Schluss mit dem Papierkram, her mit dem digitalen Behördengang! Ziel muss es sein, überall und jederzeit die Hundesteuer beantragen oder den eigenen Umzug regeln zu können. Doch die Experten sind sich einig, dass die Digitalisierung der Verwaltung mit einer enormen Kraftanstrengung verbunden ist. Mecklenburg-Vorpommern hat noch einen langen Weg vor sich.

Die Landesregierung muss die Kommunen viel intensiver einbeziehen. Außerdem brauchen Kommunen und Landkreise mehr Unterstützung, vor allem in finanzieller und organisatorischer Hinsicht. Nur gemeinsam entstehen am Ende digitale Behördengänge, die auch innerhalb der Verwaltung, zwischen verschiedenen Abteilungen bearbeitet werden können.

Zudem ist erneut deutlich geworden, dass Digitalisierung Geld und Mühen kostet, bevor sie entlasten kann. Der Fachkräftemangel, die Ansprüche des Datenschutzes und vor allem das Beachten tausender Details, die von Ort zu Ort unterschiedlich sein können, prägen diese Mammutaufgabe. Eine echte Digitalisierungsstrategie würde helfen, doch bisher drückt sich die Landesregierung vor diesem wichtigen Schritt.“