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„Fusion“ wird Thema der Landtagssitzung

Zum Stand der Dinge des Konfliktes zwischen zuständigen Behörden und Veranstalterinnen und Veranstaltern der „Fusion“ erklärt die kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Eva-Maria Kröger:

Auf der gestrigen Pressekonferenz der Veranstalterinnen und Veranstalter der „Fusion“ waren sich alle Anwesenden einhellig einig: Die Auflagen der zuständigen Behörden werden alle in Kürze erfüllt, etwaige Mängel am Sicherheitskonzept beseitigt. Das gilt jedoch nicht für die Forderung des Polizeipräsidiums Neubrandenburg nach der Einrichtung einer ständigen Polizeiwache auf dem Gelände und anlassloser Bestreifung des Geländes durch Polizeibeamte.

„Spätestens seit gestern ist für mich klar, dass die `Fusion´ politisch instrumentalisiert werden soll. Ein kultureller Freiraum in dem bewiesen wurde, dass 70.000 Menschen vier Tage miteinander feiern und Spaß haben können, ohne dass sie dabei permanenter Kontrolle der Ordnungsbehörden unterliegen, soll und darf offenbar nicht mehr sein. Auf welchem Erkenntnisgewinn dabei die Behauptung beruht, es bestehe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass `gefährliche Personen´ auf das Festivalgelände gelangen wollen, blieb der verantwortliche Polizeipräsident schuldig.“ sagt Kröger und setzt nach „Die Tatsache, dass das Festival in den letzten 22 Jahren eine herausragende Bilanz in Sachen Eigensicherung und geringer Kriminalität aufwies, spielt ebenfalls keine Rolle. Stattdessen werden ohne Angabe von Fakten von Seiten der Polizei Bedrohungsszenarien an die Wand gemalt.“

Für Kröger ist klar, dass die Linksfraktion die Veranstalterinnen und Veranstalter in ihrem Bemühen, auch künftig eine „Fusion“ ohne Überwachung abhalten zu können, unterstützten wird. „Diesen Umgang mit Menschen, die sich seit Jahren größtenteils ehrenamtlich engagieren, um ein solches Festival auf die Beine zu stellen finden wir nicht nachvollziehbar. Es gibt für uns keinen Grund, warum die `Fusion´ nicht genauso stattfinden kann, wie in den 22 Jahren davor. Darum haben wir das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Landtagssitzung Ende Mai gesetzt“. erklärt sie abschließend.