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Digitale Gewalt in M-V auf dem Vormarsch

Zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage „Digitale Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern“ (Drs. 7/3886) erklären die digitalisierungspolitische Sprecherin, Eva-Maria Kröger und der innenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Peter Ritter:

Gewalt im Netz ist auch in Mecklenburg-Vorpommern auf dem Vormarsch. Das gilt insbesondere für Delikte mit sexuellem Hintergrund wie sexueller Missbrauch, Ausnutzen sexueller Neigungen und Erpressung auf sexueller Grundlage. Aber auch Straftaten gegen die persönliche Freiheit wie Nötigung, Bedrohung und Nachstellung häufen sich.

Für Peter Ritter ein klarer Handlungsauftrag an die Landesregierung: „Nach fünf Jahren, in denen diese Delikte kontinuierlich messbar zunehmen, müssen SPD und CDU Konsequenzen ziehen und die Polizeiarbeit im Bereich Cybercrime weiter verstärken. Bei sexuellem Missbrauch haben sich die Zahlen mehr als verdreifacht, bei Erpressung auf sexueller Grundlage haben sich die registrierten Fälle allein von 2017 zu 2018 mehr als verzehnfacht. Das Kriminalitätsfeld Cybercrime insgesamt muss noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.“

Auch für Eva-Maria Kröger sind die Antworten der Landesregierung kein Grund, sich entspannt zurückzulehnen: „Die Zunahme der Zahlen ist teils alarmierend. Das gilt aus meiner Sicht gerade für die Delikte mit sexuellem Hintergrund. Es ist höchste Zeit, hier zu sensibilisieren und vor allem in Hinblick auf die Gefährdung von Kindern und Jugendlichen im Netz noch stärker präventiv tätig zu werden. Das muss auch Bestandteil von digitaler Bildung in der Schule sein.“