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Bestattungsgesetz modernisieren und den Realitäten anpassen

Zur heutigen Sitzung der Expertenkommission „Bestattungskultur in Mecklenburg-Vorpommern“, auf der intensiv über die Themen Friedhofspflicht und Ascheteilung diskutiert wurde, erklärt die Vertreterin der Linksfraktion in der Kommission, Eva-Maria Kröger:

„Meine Fraktion spricht sich für eine Modernisierung des Bestattungsgesetzes aus. Friedhöfe müssen bewahrt, Trauerkultur und Tradition geschützt werden. Doch Kultur und Tradition sind nicht starr, sie verändern sich. Viele Menschen wünschen sich, die Urne wenigstens zeitlich begrenzt mit nach Hause nehmen zu können, bis die Beisetzung stattfindet. Diese Möglichkeit sollte endlich im Gesetz aufgenommen werden.“

In Bezug auf das Teilen der Asche, um beispielsweise einen so genannten Erinnerungsdiamanten herstellen zu lassen, gab es Offenheit in der Kommission.

„Es ist schon Realität, dass geringe Mengen der Asche entnommen werden, um kleine Erinnerungsstücke mit nach Hause nehmen zu können. Viele Bestatter bieten entsprechende Produkte an. Um diese Realität anzuerkennen, sollte das Gesetz angepasst werden.

Am Ende hat die Kommission Entscheidungen zu beiden Themenkreisen bedauerlicherweise vertagt.“