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Bessere Ausbildungsbedingungen für Bauingenieure in M-V

Zur Zielvereinbarung der Universität Rostock, den Hochschulen Wismar und Neubrandenburg sowie dem Bildungsministerium, eine standortübergreifende Bauingenieursausbildung anzubieten, erklärt die baupolitische Sprecherin der Linksfraktion, Eva-Maria Kröger.

„Die Zielvereinbarung ist ein wichtiger Schritt, die Ausbildungsbedingungen für Bauingenieure in M-V endlich zu verbessern. Mit den drei Standorten Rostock, Neubrandenburg und Wismar stehen nun wieder landesweit gut erreichbare Studienorte zur Verfügung. Damit steigen die Chancen für ein Studium des Bauingenieurwesens im eigenen Land enorm. Die Einstellung der Ausbildung an der Uni Rostock im Jahr 2004 und in Neubrandenburg 2006 hat viele Studierende aus dem Land getrieben. 

Angesichts von jährlich 100 fehlenden Bauingenieurinnen und -ingenieuren sind gute Studienbedingungen unabdingbar, auch damit mehr Absolventinnen und Absolventen ihre berufliche Zukunft in M-V suchen und finden. Dies ist dringend erforderlich, zumal viele des Berufsstandes in den Ruhestand gehen.“

Hintergrund. Mit der Einstellung der Bauingenieurausbildung in Rostock 2004 und Neubrandenburg 2006 war nur noch an der Hochschule Wismar eine Bauingenieurausbildung möglich. Im September 2017 schlugen die Hochschule Wismar und Berufsverbände bei einem Parlamentarischen Abend Alarm und machten auf die Folgen fehlender Bauingenieure aufmerksam. Das Ausbildungskonzept haben die Universität Rostock, die Hochschule Wismar und die Hochschule Neubrandenburg gemeinsam mit Ingenieurrat, Industrie- und Handelskammer und anderen Fachverbänden entwickelt.